glücklich werden

Warum Hans im Glück sein zum glücklich werden dazu gehört

Glücklich werden.

Ist es nicht das, was wir alle wollen ?

Trotzdem scheint unser Glück manchmal weiter entfernt als Pluto von der Erde.

Wir können es zwar sehen, brauchen dafür aber ein Teleskop und sind am Ende immer noch zu weit entfernt.

Und dann erscheint es uns auf einmal wieder so nahe, dass wir am liebsten davonlaufen.

Jeder hat schon einmal gewisse Glücksmomente in seinem Leben erlebt.

Der Kaffee in der Sonne.

Die unverhoffte Pause auf der Arbeit.

Ein Spaziergang an der frischen Luft.

Für jeden bedeutet Glück etwas anderes.

Von daher müssen wir uns auf der Suche nach Glück erstmal um die Definition kümmern.

Solange du nicht weiß, was dich glücklich macht, kannst du auch nicht glücklich werden.

In der Theorie einfach. Die Praxis lehrt uns eines besseren.

Kein Grund zu verzweifeln.

Wenn du diesen Artikel aufmerksam liest, erfährst du eine praktische Anleitung, die dich deinem ganz persönlichen Glück einen Schritt näher bringt.

Doch bevor ich die Katze aus dem Sack lasse, möchte ich dir noch kurz erklären, warum du bei dieser Suche keine Hilfe von anderen erwarten kannst und warum das etwas Gutes ist.

Manchmal verhält es sich mit dem Glück wie bei der Geschichte vom Hans im Glück.

Auch wenn du keine 8 Jahre mehr alt bist, solltest du jetzt nicht aufhören zu lesen.

Wir können eine Menge daraus lernen.

Dieser Junge Hans hat für seine schwere Arbeit über 7 Jahre einen Klumpen Gold erhalten.

Er tauschte ihn im Gegenzug zu immer weniger wertvollen Gütern im materialistischen Sinne ein.

Zuerst gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schein gegen eine Gans, die Gans gegen einen Schleifstein und der fiel ihm am Ende auch noch in den Brunnen.

Was für ein Tölpel. Der arme Junge. Nun besaß er gar nicht mehr.

Von außen betrachtet möchte man den Eindruck gewinnen, dass er tief traurig sein müsste.

Doch der Junge war froh, von der Last befreit zu sein und hielt sich für den glücklichsten Kerl auf Erden, während er wieder nach Hause lief.

Dass er dort wahrscheinlich einen rechten Einlauf seiner Mutter bekommen hat, verschweigt die Geschichte.

Aber der Sinn davon sollte klar geworden sein.

Je mehr wir uns selbst aufbürden und uns an Dinge klammern, die von außen betrachtet gar nicht so wertvoll sind, stehen wir unserem eigenen Glück im Weg.

Je leichter wir Dinge loslassen und uns auf uns selbst fokussieren desto einfacher können wir glücklich werden.

Im 21 Jhdt. dreht sich die Welt verdammt schnell.

Täglich drängen neue Produkte auf den Markt und kämpfen um unsere Aufmerksamkeit.

Die Firma mit dem größten Werbebudget und den raffiniertesten Textern gewinnt.

Wenn wir nicht aufpassen verlieren wir das Spiel schon zur Halbzeit.

Aber die gute Nachricht ist, dass wir das Spiel selbst in der Hand haben.

Wir müssen uns die richtigen Werkzeuge dafür kennen und lernen sie anzuwenden.

Mit den folgenden Tipps verlierst du bestimmt nicht der Überblick und weißt dich wieder auf das große Ganze zu fokussieren.

In diesem Artikel wirst du lernen:

  • Die 3 Schritte wie du deinem Glück endlich auf die Spuren kommst und glücklich werden kannst
  • Wie du glücklich wirst ohne etwas dafür zu bezahlen oder jemandem um Hilfe bitten zu müssen
  • Warum du bisher auf deiner Suche noch nicht zu wirklichen Ergebnissen gekommen bist

Bereit ?

1. Definiere was Glück für dich ganz konkret bedeutet

   Das Problem mit dem glücklich werden ist die Erkenntnis, dass Glück für jeden etwas anderes bedeutet. Von daher kann uns niemand sagen, was glücklich macht. Aber auch wenn wir beim „Was“ keine Hilfe erwarten können, können wir uns das „Wie“ erklären lassen. Erfolgreiche und glückliche Menschen wissen ganz genau, was sie wollen und was sie glücklich macht. Anders gesprochen: Mit der Zeit haben sie gelernt, was sie nicht wollen und konzentrieren sich nun ausschließlich darauf, diese Dinge so gut es geht aus ihrem Leben zu entfernen.

   Das mag nicht immer leicht sein, dafür aber sehr effektiv. Diese verdrehte Art des Denkens ist nicht neu. Im Stoizismus hat man vor über 2000 Jahren solche „negativen“ Denkmuster verwendet, um Probleme zu lösen. Der erste Schritt fängt also immer bei uns selbst an. Wenn wir wissen, was wir wollen, können wir uns auch auf die Verwirklichung davon konzentrieren. 

   Vielleicht helfen dir folgende Hilfestellungen, an denen du dich erst einmal orientieren kannst und die auch mir geholfen haben, einen ersten Einstieg in das Thema zu bekommen. 

a) Nach welchen Werten möchtest du dein Leben leben ?

    (Wenn du einen guten Überblick dazu suchst, kann ich dir im Internet die Seite 

     einguterplan.de empfehlen. Eine gute Übung wie du deine Werte findest, habe ich hier erklärt)

b) Beziehe alle Lebensbereiche in deine Überlegungen mit ein.

     (Berufsleben/Privatleben/Gesundheit/Beziehungen/soziale

      Kontakte/Finanzen/Spiritualität/)

c) Was sind deine Anti-Werte ? Welche Dinge möchtest du in deinem 

     Leben auf keinen Fall haben und was kannst du tun, um ihnen keinen 

     Raum zu geben?

     (Auch hier findest du Anregungen dazu im Internet. Einfach mal bei Google ein paar 

      Schlagworte eingeben und du solltest schnell fündig werden)

2. Fokussiere dich auf deine Definition und lasse alles andere los 

   Wenn du herausgefunden hast, was du willst und was nicht, bist du schon einen großen Schritt weiter. Meiner Erfahrung nach ist das sogar der schwierigste Teil, weil wir uns danach an die Umsetzung unseres Traums machen können. In einem Traum verlierst du dich schnell. Einen Plan dagegen kannst du umsetzen. Wir haben das Ruder wieder in der Hand und dürfen Selbstwirksamkeit erfahren.

Die Umsetzung mag vielleicht noch etwas schwierig sein, aber lass dir gesagt sein, dass dieser Schritt im Vergleich zur Definition bedeutend einfacher ist. So kannst du dir zum Beispiel auch Hilfe holen oder um Unterstützung bitten, um deinen Plan zu verwirklichen. Wenn wir glücklich werden wollen, ist der erste Schritt dabei immer, zu wissen, was man will. So sind die Regeln. Ich habe sie nicht gemacht.

   Vielleicht fragst du dich jetzt, wie genau das mit der Umsetzung geht ? Auch wenn ich mich hier weit aus dem Fenster lehne, würde ich behaupten, dass die Umsetzung ganz von selbst kommt, wenn man motiviert ist und dazu bereit ist, die Vergangenheit loszulassen. Fokussiere dich auf deine neuen Ziele und lasse alte Träume ziehen, auch wenn das heißt, dass du dich dafür verändern musst.

Es gibt in der heutigen Zeit unzählige Möglichkeiten sich Wissen in den verschiedensten Bereichen anzueignen, die man gerade braucht. Lies Bücher, höre Podcasts, sprich mit Menschen, die das, was du willst, bereits erreicht haben, oder nimm an Seminaren teil, die dich weiterbringen. So lernst du auch konkrete Wege kennen, die dich deinem Ziel näher kommen lassen. 

3. Sich über die eigene Möglichkeit bewusst werden

   Veränderung ist schwer, aber nicht unmöglich. Sie ist notwendig, wenn wir glücklich werden wollen. Vergiss das nicht. Jeder von uns hat die Fähigkeit in sich, das zu erreichen, was er will. Manchmal ist unser Potential einfach nur unter einem großen Berg an Müll vergraben. Daher ist es so wichtig, immer wieder mal inne zu halten und zu überprüfen ob der innere Kompass noch stimmt.   

   Wann warst du das letzte Mal radikal ehrlich zu dir ? Falls du bei dieser Frage ins Grübeln kommst, ist das der Grund, warum du bisher noch keinen Schritt weiter gekommen bist. Ändere den Kurs und blick dabei nicht zurück. Identifiziere die störenden Faktoren in deinem Leben und tritt ihnen bewusst entgegen. Sie werden sich nicht immer vollständig auflösen lassen, aber es ist wichtig, dass du den ersten Schritt gehst. Veränderung ist möglich, auch wenn wir dafür etwas tun müssen.

Haben wir das erst einmal erkannt, läuft der Wagen wie von selbst. Denn wir haben uns wieder ans Steuer gesetzt, anstatt uns durch die Gegend fahren zu lassen. Das ist der Unterschied. Mache dir bewusst, dass du es in der Hand hast, wenn du es willst. Der Rest wird dir damit nicht mehr ganz so schwer fallen.

   So, das war’s fürs dieses Mal auch schon wieder 🙂

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Bis dahin,

Bleib am Ball,

bleib groß und stark,

Dein Flo von Lebensplanet

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3 Responses

  1. Hallo Florian,

    ich glaube auch: jeder Mensch strebt nach Glück.

    Möchte kurz von mir berichten: Besonders während der Lockdowns gab es immer wieder Tage, an denen ich mich ausgelaugt, matt oder lustlos fühlte, sogar ein wenig depressiv – und dann gab es die Tage, an denen alles super lief, ich war im Flow, wo alles leicht und entspannt war. Und man konnte nie so richtig feststellen, woran das jeweils lag…..
    Deshalb habe ich begonnen meine Aktivitäten und Höhepunkte des Tages zu notieren (ohne Details, nur Ja/nein; zb Sport, Yoga, Gespräche mit Freunden….) und am Abend meine gefühlte Stimmung eingetragen (von 1- mies bis 5 – hervorragend)

    Da ich kein passendes Tool gefunden habe, habe ich das in Excel gemacht. Das war eher mühsam.
    Da ich damit so großen Erfolg hatte – habe ich angefangen, selbst eine solche App zu entwickeln: http://www.lifequalitytracker.app
    die automatisch die Verbindungen zu Aktivitäten & Stimmung herstellt und diese in übersichtlichen Grafiken und Tabellen anzeigt.
    Bin gerade in den letzten Zügen der Programmierung.

    Wie du sagst Glück bedeutet für jeden etwas anderes, das schöne ist, dass man auf diese Weise erfährt was seine persönlichen Glücksbooster 🙂
    sind.

    Mit freundlichen Grüßen, Herbie aus Wien

  2. Hi Herbie,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
    Das mit deiner App klingt super. Die werde ich mir bei Gelegenheit gleich mal ansehen 🙂 Positive Ereignisse und Höhepunkte des Tages zu notieren ist wirklich hilfreich, wenn man sich auf den Weg zu seinem Glück macht. Ich kann das 6-Minuten Tagebuch von Dominik Spenst an dieser Stellte nur empfehlen, aber wenn einem die App besser liegt, ist dies sicher auch ein guter Weg.

    LG,
    Florian

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