Dein eigenes Gefängnis und warum du dir meist selbst im Weg stehst | Lebensplanet
Wie du aus dem Gefängnis ausbrichst

Wie du dir selbst dein eigenes Gefängnis baust

Keiner will im Gefängnis leben.

Und doch bauen wir uns dieses wie eine Festung um uns herum ohne es zu merken.

Es wird Zeit die Fesseln abzustreifen und wie Phönix aus der Asche aufzusteigen.

Frei, ohne Zwang und am besten schon gestern.

Wovon spreche ich ?

Ich spreche von Egoismus.

Warum ist Donald Trump in Deutschland so unbeliebt ?

Ganz einfach. Er kümmert sich mehr um sich selbst als um die Menschen in seinem Land.

Seine Fürsorge ist mehr Schein als Sein. Wenn man einmal hinter die Fassade geblickt hat, fällt es schwer Sympathie für diesen Mann aufzubauen.

Er hat sich sein eigenes Gefängnis gebaut.

Aber bevor du vorschnell urteilst muss ich dich daran erinnern, dass auch du diesem Muster täglich in die Falle rennst wie ein Dackel der seine Schnauze in den Ventilator hält.

In diesem Artikel schärfe ich anhand drei konkreter Beispiele dein Bewusstsein für diesen häufigen Fehler, damit du kein Donald Trump wirst.

In diesem Artikel lernst du:

  • Der größte Fehler, den die meisten Menschen unbewusst begehen
  • Wie du eine gesunde Einstellung zum Leben erhälst
  • Was du gelegentlich tun solltest, um Dinge abschließen zu können

Du bist nicht annährend so gut oder wichtig wie du glaubst.

   Jeder hat in seinem Leben bereits den Punkt erlebt, dass er durch eigene Kraft eine herausfordernde Aufgabe hinter sich gebracht hat.

   Vielleicht hast du gerade die Schule beendet oder dein Studium erfolgreich abgeschlossen. Vielleicht hast du etwas Geld verdient oder die Nummer von der hübschen Frau von nebenan bekommen.

   Es kommt nicht darauf an, welche Dinge du bereits erreicht hast, sondern wie du die Dinge betrachtest, die vor dir liegen.

   Fortschritte im Leben verschaffen uns auf der einen Seite ein berechtigtes Gefühl von Stolz und Zufriedenheit. In den meisten Fällen wissen wir aber nicht mit diesen positiven Gefühlen umzugehen.

   Ryan Holiday hat in seinem Besteller „Dein Ego ist dein Feind“ zurecht meisterhaft herausgearbeitet, dass Erfolg berauscht. So sahen bereits die alten Römer Hannibal nicht über die Alpen kommen, weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. 

   Dazu kommt noch eine Art von „du kannst alles schaffen, was du willst“ Mentalität, die uns soziale Medien und unzählige Erfolgsgeschichten der heutigen Zeit vorleben. 

   Das ist an sich kein Problem, doch wenn wir vor lauter Selbstvertrauen und Motivation ehrliche und direkte Arbeit aus den Augen verlieren, fällt es uns plötzlich schwer Aufgaben zu übernehmen, die nötig sind, um voranzukommen.

   Sätze wie „diese Arbeit ist nichts für mich“ oder „ich verdiene etwas besseres“ sind Egoismus in seiner reinsten Form. Doch wenn du dich selbst nicht so wichtig nimmst, kannst du vielleicht sogar darüber lachen und einfach die Dinge tun, die nötig sind, damit du vorankommst. 

   Auch beim Sport können wir gelegentlich dieses Phänomen in abgeschwächter Form beobachten. Eine Mannschaft hat gerade ein Tor erzielt hat und glaubt nun, dass sie gewinnen wird, nur weil sie in Führung liegt.

   Nichts ist von Dauer und du solltest acht geben, den nötigen Respekt vor den kleinen, aber wichtigen Dingen zu behalten.

   Auch wenn es schwer fällt; betrachte dich rational tue was getan werden muss. Diese Art von Nüchternheit wird dir helfen, dein Leben unter Kontrolle zu behalten, auch wenn es noch so stürmisch ist.

Du hast es niemals geschafft

   Sobald wir uns einreden wir „haben es geschafft“, hört das Lernen auf. Die Mauern unseres Gefängnis fangen wieder an zu wachsen.

   Egal wie erfolgreich oder fortschrittlich du dich siehst – oder auch tatsächlich sein magst – wird es immer einen Besseren geben.

   Der US-amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson hat es mit folgenden Worten ausgedrückt:

Ein jeder ist dir auf irgendeinem Gebiet überlegen und von jedem kannst du etwas lernen.“

(Ralph Waldo Emerson)

   Diese Wahrheit ist schmerzlich, aber besser du akzeptierst es jetzt, als dass du dich selbst unglücklich machst.

   Es mag schwierig sein, sich unterzuordnen. Aber wenn du nicht ein Leben lang gegen den Strom schwimmen möchtest und dich nicht wie ein einzelner Fisch in einem unermesslichen Ozean mit tausenden von anderen Fischen vergleichen möchtest, lernst du besser dies zu verstehen.

   Der Trick dabei ist es andere Menschen nicht als Konkurrenz zu betrachten. Du musst verstehen, dass du etwas lernen kannst, wenn jemand etwas besser kann als du.

   Das Leben ist kein Wettlauf, sondern ein Fest, das gemeinsam gefeiert wird. Es ist besser mitten drin zu stehen und sich über die Erfolge der anderen zu freuen während man die Korken der Champagner knallen lässt, als abseits zu stehen und sich in sein Bier zu grämen.

   Ob du es nun mit den Worten von Sokrates, der wußte, dass er – im Vergleich zum Universum – nichts weiß oder deinen eigenen ausdrückst. Die Botschaft bleibt die gleiche.

   Steig herunter von deinem Ross und akzeptiere, dass die Welt sich nicht um dich dreht. Die Welt ist wie sie ist und sie kümmert sich keinen Penny um dich. Je früher du dies erkennst, desto eher kannst du den Ritt genießen.

Ziehe einen Schlussstrich und brich aus dem Gefängnis aus

   Kennst du den Streisand-Effekt? Dieser beschreibt das Phänomen, dass wir etwas, was wir durch Hass oder übertriebene Hast vernichten oder loswerden wollen, verstärken. Wir bewirken damit genau das Gegenteil.

   Das ist die Beziehung, bei der auf der einen Seite keine Gefühle mehr vorhanden sind und die andere Partei dies aber partout nicht wahrhaben möchte. Je mehr gedrängt wird, desto weiter entfernt man die andere Person von sich.

   Das ist der Boxer, der nicht wahrhaben möchte, wann seine Zeit gekommen ist und nun ernsthafte Schäden einsteckt.

   In diesem Momenten geht es nicht mehr darum was richtig oder falsch ist, sondern wir laufen Gefahr uns von unserem Ego leiten zu lassen.

   Es ist nicht einfach sich dies einzugestehen, aber wir sind es uns und unseren Mitmenschen schuldig. Auch du kannst den Mut aufbringen, dich in den entscheidenden Situationen zurückzunehmen. 

   Vielleicht gelingt es dir sogar dabei sogar die Perspektive zu wechseln. Dann kannst du gelassen dabei zusehen, wie sich die anderen um das letzte Stück Kuchen streiten. 

   Mache dir bewusst, dass du nicht annähernd so wichtig oder gut bist, wie du denkst, lerne ein Leben lang und ziehe zum richtigen Zeitpunkt einen Schlussstrich. 

   Diese drei Wege helfen dir dabei, aus deinem Gefängnis auszubrechen und unbeschwert weiter zu ziehen, ohne dass dir die Fesseln dein Blut abschnüren. 

Bleib am Ball,

bleib groß und stark,

Flo

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