10 Dinge, die du als Mann durchleben musst

Was es heißt, ein Mann zu sein

Der Aufschrei war groß.

Hat der Autor doch tatsächlich vergessen ein Sternchen einzufügen.

Und das an der wichtigsten Stelle.

Liebe Leser*innen.

Das Gendern auch in der modernen Schriftsprache zu verwenden ist für viele neu.

Manch einer fragt sich vielleicht sogar, ob das auf seine alten Tage überhaupt noch nötig ist.

Das muss in der Tat jeder für sich selbst entscheiden.

Fakt ist jedoch:

Es gibt einen Unterschied zwischen Männern und Frauen.

Ein interessantes Spannungsfeld, das viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Verwirrung ist vorprogrammiert.

In der Schule lernen wir lesen, schreiben und rechnen.

Aber niemand sagt uns, wie wir zu uns selbst stehen sollen.

Oft fehlt ein Leitfaden, an dem wir uns orientieren können.

Zu viele weiße alte Männer machen Schlagzeilen.

Zu wenig Frauen besetzen Führungspositionen. 

Auch für mich ist es oft schwierig zwischen richtig und falsch zu unterscheiden.

Die Grenze verläuft nicht immer geradlinig.

Trotzdem möchte ich den Versuch wagen, eine Orientierung zu geben.

Vielleicht frägst du dich jetzt, was das mit einem glücklichen und erfolgreichen Leben zu tun hat?

Eigentlich ist es ganz einfach:

Wer sich seines eigenen Geschlechts nicht bewusst ist, verschwendet eine Menge Potential.

Es spielt keine Rolle ob du ein Mann oder eine Frau bist.

Es spielt keine Rolle, ob du dich irgendwo dazwischen siehst.

Vielleicht siehst du dich auch an keinem der beiden Positionen?

All das ist nicht wichtig. 

Wichtig ist, dass du eine Entscheidung triffst und dazu stehst.

Wer seine Rolle annimmt und wirklich danach lebt, hat gefunden, was glücklich macht.

Legen wir los!

In diesem Artikel wirst du lernen:

  • 10 Dinge, die du als Mann durchleben musst, wenn du glücklich leben willst
  • Einen Leitfaden, an dem du dich orientieren kannst, wenn du deine Männlichkeit stärken und dein Glücksempfinden festigen willst
  • Warum es auch für Frauen wichtig ist, dass Männer ihre Rolle annehmen und glücklich werden

1. Stehe zu deiner Meinung, auch wenn es andere Meinungen gibt

Auf der Welt gibt es mehr als 8 Milliarden Menschen. Jeder hat eine andere Sicht auf die Welt und sein Schaffen darin. Und das ist auch gut so. Es bedeutet aber auch, dass es 8 Milliarden verschiedene Meinung gibt. Wer soll da noch den Überblick behalten? Um einen Weg aus diesem Dschungel zu finden, musst du dir eine eigene Meinung bilden und dazu stehen, auch wenn es manchmal Menschen gibt, die die Dinge anders sehen. Versteh mich nicht falsch. Es geht nicht darum, starr und gegen jeden Widerstand bei jeder Gelegenheit seinen Willen durch zusetzten.

Wer häufig streitet darf sich einmal Gedanken darüber machen, warum das so ist. Wir dürfen aber auch nicht beim ersten Gegenwind unsere Werte über Bord werfen und eine völlig andere Richtung einschlagen, nur weil diese gerade etwas einfach oder in Mode zu sein scheint. Manchmal liegen wir falsch. Manchmal stoßen wir aber auch einfach nur auf eine andere Sichtweise. Andere Interessen und andere Erfahrungen. In solchen Momenten ist es wichtig, bei sich und seinem Weg zu bleiben, auch wenn wir dafür einmal nicht gemocht werden.

Du hast die Beförderung nicht bekommen, weil du dich nicht in die Firmenpolitik hast einfügen können? Du hast eine Absage von der Frau, die dir so gefallen hat, bekommen? Vielleicht liegt es weniger an dir, sonders es ist einfach an der Zeit den Job zu wechseln oder zu akzeptieren, dass du und diese bestimmte Frau einfach nicht zusammengepasst haben. Das ist nicht einfach. Es mag für den Moment sogar schmerzhaft sein. Wenn wir zu uns und unserer Meinung stehen, stoßen wir unweigerlich irgendwann auf Widerstand und müssen für uns und unsere Meinung kämpfen. Ändere nicht sofort deine Meinung, nur weil es einmal etwas schwieriger wird.

Es ist nicht immer leicht, diesen Widerstand auszuhalten, aber genau dann bietet sich uns die Chance auf Wachstum und Entwicklung. Nicht immer liegen wir richtig. Manchmal machen wir Fehler. Aber bei sich und seiner Meinung zu bleiben, auch wenn es einmal nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben, macht uns stärker und öffnet neue Türen, die uns dorthin führen, wo wir wirklich sein sollten. Das ist es, was uns wachsen und als Mann stärker werden lässt.

Es liegt ein schmaler Grad zwischen blankem Starrsinn und echter Treue gegenüber sich selbst, doch wir lassen uns häufiger zurechtbiegen, wie uns die Menschen haben wollen, anstatt für uns und unsere Meinung einzustehen. Vertrete deine Meinung auch dann, wenn jemand widerspricht. So wirst du als Mann und Mensch wachsen und dein persönliches Wachstum fördern.  

2. Lerne dich selbst zufrieden zu stellen

Wir alle werden in eine Welt geboren, in der wir vom ersten Atemzug an bis hin ins hohe Alter auf andere Menschen angewiesen sind. Was in der frühen Kindheit unsere Eltern sind, werden später Freunde, Kollegen oder der Partner. Der Mensch ist ein soziales Wesen und benötigt den Kontakt zu anderen. So lernen wir unseren Platz in der Gesellschaft zu finden und uns einem Leben in der Gemeinschaft anzupassen. Hilfe zu erfahren ist eine wunderbare Sache und eine Quelle der Freude. Der Kontakt zu anderen Menschen ist es, was uns lebendig macht und lebendig werden lässt. Unsere persönlichen Beziehungen geben uns Halt, helfen uns bei der persönlichen Entwicklung und machen uns Mut, wenn es uns einmal nicht gut geht. Wir brauchen sie.

Aber diese Tatsache birgt eine Gefahr: Auch wenn wir von sozialen Beziehungen abhängig sind, gibt es etwas, das wir dabei verstehen müssen. So sehr wir uns auch manchmal wünschen mögen, Dinge abzugeben, uns der Verantwortung zu entziehen oder einfach nur so weiter zu machen wie es gerade ist, kann uns niemand die Verantwortung, unser eigenes Leben zu leben, abnehmen. Hier kommt die bittere Wahrheit: Niemand wird kommen und uns retten. Niemand wird kommen und Dinge für uns in Ordnung bringen, wenn wir es selbst nicht tun. Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass andere für uns die Dinge so erledigen, wie wir das möchten.

Wenn wir selbst nicht anfangen uns und unser Leben so zu leben, wie wir uns das vorstellen, werden wir ein Leben lang in Abhängigkeit leben. In der Liebe wie im Leben ist es doch so: Kein Partner der Welt kann dich glücklich machen, wenn du selbst nicht glücklich bist. Kein Job der Welt wird dir die Zufriedenheit geben, die du dir wünschst, wenn du nicht aus dir selbst heraus glücklich bist. Das, was wir verstehen müssen, ist der Umstand, dass wir lernen dürfen, uns selbst zufrieden zu stellen. Erwarte nicht die Hilfe von außen, sondern fange an, dich um dich selbst zu kümmern. Wenn du lernst, dich und deine Bedürfnisse an erste Stelle zu setzten, für deren Erfüllung nur du selbst verantwortlich bist, verschaffst du dir die Freiheit, von der so viele träumen.

Auch hier gilt es sich nicht wie die Axt im Walde zu verhalten und alle Angebote deiner Mitmenschen in den Wind zu schießen, sondern um das grundlegende Verständnis, für sich und sein Glück die Verantwortung zu übernehmen. Vielen Menschen fällt es schwer, für sich und seine Bedürfnisse einzustehen. Wir wollen nicht als egoistisch oder eingebildet wahrgenommen werden. Doch zu lernen, sich selbst zufrieden zu stellen und dafür nicht die Hilfe von anderen zu benötigen hat nichts mit Egoismus oder Arroganz zu tun, sondern der Pflege einer echten Wertschätzung sich selbst gegenüber. Das ist es, was uns als Mann wachsen lässt und unseren Charakter erfolgreich stärkt.  

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Lerne dich selbst zufrieden zu stellen.

3. Pflege Freundschaften und baue Kontakte zu anderen Männern auf

Dieser Punkt mag dir nach dem letzten Absatz nun etwas widersprüchlich vorkommen, aber das ist er in keiner Weise. Wenn wir uns selbst besser verstehen und als Mann entwickeln wollen, ist es wichtig, dass wir den Kontakt zum eigenen Geschlecht pflegen und Freundschaften aufbauen. Ein Mann, der ausschließlich Kontakt zum anderen Geschlecht hat, hat es schwerer sich selbst zu finden. Es gibt einen Unterschied zwischen Männer und Frauen und das hat seine guten Gründe. Manchmal brauchen wir einfach eine Art von Verständnis, die nur das eigene Geschlecht aufbringen kann.

Vielleicht hast du dich auch schon einmal gefragt, warum manche Menschen auf einmal ständig vom „wir“ sprechen, sobald sie in einer Beziehung leben. Es ist etwas wunderbares, gemeinsame Dinge mit seiner Liebsten zu unternehmen, nur sollte man sich selbst dabei nicht vergessen. Wer seine eigenen Wünsche aufgrund der Liebe zu einer anderen Person versteckt, hat in Wahrheit nur Angst davor, etwas zu verlieren. Doch genau das Gegenteil tritt ein. Das einzige, was man dabei in Wirklichkeit verliert, ist sich selbst. Je länger man nach einem solchen Muster lebt, desto höher fällt die Rechnung am Ende aus.

In der Zeit, bevor der Mensch sesshaft wurde, gingen Männer zusammen in Gruppen in jagen, um den Fortbestand der Gruppe zu sichern. Auch wenn wir heute nicht mehr auf das Erlegen eines Mammuts angewiesen sind, hat es doch seinen Grund, den Kontakt zum eigenen Geschlecht zu suchen und ihn zu pflegen. Nur dort können wir Dinge erleben, die uns spiegeln und ein besseres Verständnis unseres Selbst geben. Auch wenn es nur die Erkenntnis ist, dass wir so nicht leben wollen, gehen wir gestärkt aus diesen Begegnungen hervor und festigen so unseren Weg, den wir gehen. 

4. Akzeptiere, dass du die Liebe nicht beeinflussen kannst

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau, die ihn unterstützt und die Fäden im Verborgenen zieht. Es ist wahr. Ein Mann kann erst dann zum echten Mann werden, wenn er den Umgang mit dem anderen Geschlecht lernt. Doch was wir dabei häufig vergessen, ist die Tatsache, dass wir die Liebe nicht beeinflussen können. Es gibt Männer, die hier vehement widersprechen würden, aber Fakt ist, dass die Liebe von so vielen Faktoren abhängt, dass wir uns selbst nur unglücklich machen, wenn wir uns etwas anderes einreden.

Es mag gewisse Verhaltensweisen und Einstellungen, die einem den Schritt hin zur Traumfrau näher kommen lassen, geben, aber am Ende des Tages bestimmt die Frau, wie weit es geht und ob der nächste Schritt erfolgt. Das mag ungerecht sein, aber so ist nun mal die Natur. Das Prinzip der „female Choice“ beschreibt den Umgang zwischen Mann und Frau von Beginn der Menschheitsgeschichte und die Abhängigkeit der Männer vom weiblichen Geschelcht und hat seinen Ursprung in der Natur. Sei es das Balzverhalten bei Vögeln oder der Machtkampf zwischen männlichen Hirschen. Die Männer zappeln sich einen ab und am Ende sind es doch wieder die Frauen, die darüber bestimmen, wen sie wählen.

Wenn es sich für eine Frau nicht richtig anfühlt, kann ein Mann so viel tun und lassen wie er will, ohne dass sich etwas daran ändern wird. Ein Mann hat bessere Chancen einen Bären mit der bloßen Kraft seiner Hände zu bezwingen als eine Frau, die das Gefühl hat, dass etwas – aus welchen Gründen auch immer –  nicht passt, davon zu überzeugen, ihre Meinung zu ändern. Sad but true. Was ich damit sagen will, ist, dass es die Aufgabe des Mannes ist, sich einer Frau zu präsentieren und sich ins Zeug zu legen, ohne dabei zu glauben, er könnte irgendetwas bewirken. Besser du verstehst das jetzt, als unnötig viel Energie zu verschwenden und Schmerz zu erfahren. Es gibt immer ein für und wider.

Was also können wir tun ? Uns darüber zu beschweren, dass es doch ungerecht ist und Frauen arrogant wären, bringt einen nicht nur nicht weiter, sondern ist auch schlichtweg falsch. Die Lösung ist es, gewisse Dinge einfach loszulassen. Die Vorstellung man könnte eine Frau „erobern“ ist genauso falsch wie weit verbreitet. Ab einem gewissen Punkt müssen wir akzeptierten, dass wir den finalen Ausgang einfach nicht in der Hand haben. Timing, persönliche Vorlieben, Erfahrungen, und Glück oder Pech haben ihre Hände stets mit im Spiel. Es hat auch niemand Schuld an der ganzen Sache. Es ist das Spiel, das uns verletzt, nicht der Spieler.

Verschließe dich der Liebe nicht, aber glaube auch nicht, dass du sie durchschaut hast, egal wie viele Anzeichen dafür auch gerade sprechen. Der Umgang mit dem anderen Geschlecht gleicht einem Balanceakt auf dem Drahtseil. Während du in einem Moment denkst, dass du alles unter Kontrolle hast, verlierst du im nächsten Moment das Gleichgewicht und drohst zu stürzen. Fliegen können wir nur dann lernen, wenn wir bereit sind die Kontrolle loszulassen. Das zu akzeptieren, ist es, was einen Mann zum Mann macht.

5. Lerne, deine Finanzen zu gestalten

Geld ist nichts anderes als eine besonders starke Form von Energie. Ein Tauschmittel, das wir gegen materielle Dinge oder menschliche Leistungen geben oder bekommen. Wer glaubt, dass es nicht wichtig sei, der irrt. Wir dürfen nicht zulassen, dass ein Steben danach unsere Werte und unser Leben bestimmen, aber müssen einen vernünftigen Umgang damit erlernen, wenn wir frei und selbstbestimmt leben wollen. Geld kann uns die Freiheit verschaffen, das zu tun, was wir möchten. Es kann uns aber auch abhängig machen, immer mehr davon zu wollen und so unserer Zufriedenheit schaden. Einen sinnvollen Umgang mit Geld zu erlernen ist nicht einfach, da dabei unsere Emotionen eine Rolle spielen.

Am sinnvollsten ist es, das Thema völlig rational und ohne Emotionen zu betrachten. Auch wenn das nicht immer möglich ist, lohnt es sich, dieses Thema völlig nüchtern zu betrachten. Die unterschiedliche Verteilung von Geld führt zu Ungerechtigkeit, Armut oder auch Dekadenz. Das Streben nach Geld kann Freundschaften zerstören, Partnerschaften belasten oder ganze Kontinente in den Krieg stürzen. Es kann aber auch Hilfe bieten, Leben retten und Gutes schaffen. Geld an sich ist neutral. Erst der Umgang damit macht es zu dem, was es ist. Von daher wäre es leichtsinnig diesem eine gewisse Wichtigkeit im Leben abzuschreiben.

Geld schafft Verantwortung, da es sich in Form von Energie und Macht sowohl positiv als auch negativ manifestieren kann. Es liegt also ganz bei uns selbst, wie wir damit umgehen. Hier gibt es keine allgemeingültige Weisheit, die einem erklärt ,wie man damit umzugehen hat. Die einen streben nach mehr, andere wiederum sind mit weniger zufrieden. Es ist jedoch wichtig, dass wir auf unserem Weg als Mann diesem Thema die nötige Aufmerksamkeit schenken, ohne uns davon einnehmen zu lassen.

Werde dir darüber bewusst, was für ein Leben du führen möchtest und wieviel Geld du dafür brauchst. Wenn du das einmal weißt, kannst du alles andere darum herum gestalten, so wie du es für richtig hälst. Lebe nicht über deine Verhältnisse, mache keine unnötigen Schulden und fange an langfristig zu denken. Kehre immer wieder ins Hier und Jetzt zurück, ohne dich in der Zukunft zu verlieren, aber räume ihr auch den nötigen Raum ein, den sie benötigt.

Wenn du dich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzten möchtest, findest du in jeder Buchhandlung eine Reihe an guter Finanzbücher und Ratgeber zu diesem Thema. Auch im Internet gibt es eine Reihe an hilfreichen Blogs und Podcasts. An dieser Stelle möchte ich dir mitgeben, dass es durchaus ein wichtiges Thema ist, jedoch niemals so wichtig werden sollte, dass es dein Leben bestimmt. Und das wird es nur, wenn du dich nicht darum kümmerst. Es ist nun mal besser Geld zu haben, als kein Geld zu haben. Sad but true. 

6. Lebe nach deinem Tempo, ohne dich beirren zu lassen

Wenn du dir selbst treu sein willst, wirst du eine interessante Erfahrung machen. Während du dein Leben so lebst, wie es sich für dich richtig anfühlt, werden andere sich plötzlich zu verändern scheinen. Sei es nun, dass sie Kinder kriegen, einen Job annehmen, der so gar nicht deinen Vorstellungen entspricht, wegziehen oder eine andere lebensverändernde Erfahrung machen. Während wir in der Schule oder später in der Ausbildung, im Studium oder den ersten Berufsjahren alle noch auf einem vergleichbar ähnlichen Lebensweg wandeln, wird früher oder später der Zeitpunkt kommen, an dem jeder seinen eigenen Weg geht.

Manchmal bin ich richtig erstaunt darüber, wie sehr sich meine eigene Vorstellung von einem guten Leben gegenüber dem, der anderen doch unterscheidet. Wir vergessen leicht, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und es keinen richtigen oder falschen Weg – trotz passender Work Life Balance Maßnahmen – gibt. Es gibt keine richtigen oder falschen Lebensformen, sondern es gibt nur Entscheidungen, die gelebt und präsentiert werden dürfen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass du genau richtig bist, dort wo du gerade bist, auch wenn andere um dich herum einen anderen Weg gehen. Erkenne, dass du deinen Perfektionismus ablegen darfst.

Ich wiederhole das noch einmal, weil es so wichtig ist: Du bist genau richtig, dort wo du gerade bist. Lasse dir niemals etwas anderes einreden. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch im Leben einmal die selben Situationen durchleben muss. Nur eben zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Kunst besteht darin, sich seines Weges immer wieder bewusst zu werden und die Unterschiede zu akzeptieren, auch wenn sie sehr groß sind. Gerade dann müssen wir umso mehr an uns selbst glauben. Wenn du das im Hinterkopf behälst, wird es dir bedeutend leichter fallen, dein Leben zu genießen und weiter auf deinem Weg zu gehen. Das ist es, was im Leben zählt und Glücksgefühle hervorruft.

7. Finde eine Tätigkeit, die deine Zeit füllt

Ich bin der Meinung, dass dieser Punkt eine der wichtigsten Dinge ist, die wir verstehen sollten, wenn wir als glücklicher Mann leben wollen. Ist es nicht faszinierend, dass viele Menschen den Urlaub als Idealzustand ansehen? Wir träumen von endlosen weißen Stränden am Meer, an dem wir uns erholen und die Füße in den weichen Sand strecken können. Aber sobald wir längere Zeit dort sind, beginnt der Sand plötzlich nicht mehr so weich zu sein und auch der Strand verliert mit der Zeit sein Faszination. Wir fangen an, uns zu langweilen.

Der Grund dafür ist der Tatsache, dass wir nicht die freie Zeit an sich genießen, sondern die Freiheit unsere Zeit so zu gestalten, wie wir das wünschen. Tief im Inneren wissen wir, dass Untätigkeit auf Dauer unzufrieden macht. Der Mensch ist nicht für das Nichtstun geschaffen, auch wenn wir das manchmal glauben möchten. Das ist auch der Grund, warum Arbeitslosigkeit so unglücklich macht. Ein bekanntes Sprichwort lehrt uns: Wer sein Hobby zum Beruf macht, braucht sein Leben lang nicht mehr zu arbeiten. Auch wenn ich dem nicht zu hundertprozent zustimme, hat es doch etwas Wahres an sich.

Unsere Hobbies wählen wir gewöhnlicherweise von selbst. Hier sagt uns niemand, was uns Spaß machen sollte, sondern wir tun es einfach, weil es uns von sich aus Spaß macht. Wir denken gar nicht darüber nach, sondern haben von Natur aus ein inneres Verlangen danach, dieser oder jener Tätiggkeit nachzugehen. Genauso sollte es mit der Arbeit sein. Um unser volles Potential zu entfalten und möglichst großes Wachstum zu erreichen, müssen wir eine Tätigkeit finden, die uns Spaß macht und unsere Zeit füllt. Die Tatsche, dass wir uns dafür selbst entscheiden ist der springende Punkt. Nur die eigene Entscheidung sorgt dafür, dass wir glücklich leben können.

Wähle niemals etwas, das du nur tust um andere zufriedenzustellen oder fremden Erwartungen gerecht zu werden. Deine Arbeit sollte eine bewusste Entscheidung sein, die du selbst triffst, ohne dabei zu viel auf Außen zu hören. Das ist nicht immer ganz leicht. In jungen Jahren wissen wir oft noch gar nicht, was es alles an Möglichkeiten gibt, aktiv zu sein, etwas Geld zu verdienen und einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, indem man etwas sinnvolles tut. Wir dürfen uns Zeit lassen, bis wir das richtige finden und dürfen die Augen vor neuen Möglichkeiten niemals verschließen. Mit dieser Einstellung im Hinterkopf stellen wir sicher, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. 

8. Triff Entscheidungen und lerne es, die Konsequenzen auszuhalten

Die Schwierigkeit im Leben besteht darin, aus einer Fülle an Möglichkeiten auszuwählen. Es ist doch so: Gerade in der heutigen Zeit haben wir durch die Digitalisierung eine beinahe unendliche Auswahl an Möglichkeiten, wie wir unser Leben gestalten und unsere Zeit verbringen wollen. Das ist etwas Gutes. Viele Prozesse haben sich durch den digitalen Wandel vereinfacht. Doch nicht immer können wir damit richtig umgehen. Wir leben in einer lauten, chaotischen und sich schnell ändernden Welt. Auch wenn wir schon erwachsen sind, geht es uns doch allen manchmal wie einem kleinen Kind im Süßigkeitenladen, das nicht weiß, was es will.

Eine Fülle an Möglichkeiten ist wunderbar, da sie uns die Freiheit gibt, unser Leben, so zu gestalten, wie es für uns passt. Doch sie kann auch überfordern. Je mehr Auswahl wir haben, umso anstrengender wird es für uns, die einzelnen Möglichkeiten zu durchdenken und gegeneinander abzuwägen. Je größer die Freiheit, desto höher die Verantwortung. Wenn wir uns selbst nicht verlieren und einen klaren Weg finden wollen, auf dem wir gehen können, müssen wir lernen, Dinge auszuschließen. Das tun wir, indem wir Entscheidungen treffen. Das, was eine Entscheidung oft so schwer macht, ist die Tatsache, dass wir uns aktiv gegen etwas entscheiden müssen.

Wenn wir etwas wählen, entscheiden wir uns automatisch auch immer gegen etwas. Viele wollen das nicht wahrhaben. Sie wollen alles auf einmal und sind am Ende frustriert, wenn sie gar nichts bekommen. Eine Entscheidung zu treffen bedeutet sich selbst zu stärken. Wer nicht wie eine Feder im Wind von A nach B getrieben und wie ein Spielball umhergewirbelt werden will, muss lernen, Entscheidungen zu treffen und mit den Konsequenzen daraus umzugehen. Eine Entscheidung zu treffen ist nicht schwer. Das, was es schwer macht, ist mit den Konsequenzen daraus zu leben.

Egal, wie du es drehst. Wenn du dich als Mann entwickeln und dein volles Potential ausschöpfen willst, musst du anfangen, dich für Dinge zu entscheiden und den Gegenwind, der aufkommt, auszuhalten. Eine Entscheidung ist nicht endgültig und manchmal treffen wir auch eine falsche. Aber das können wir erst erkennen, wenn wir uns entschieden haben. Mit jeder Entscheidung, die wir treffen, machen wir einen Schritt hin zu dem Mann, der wir sein wollen. Der Weg wir klarer. Wir werden fokussierter und lernen, Dinge, die uns nicht wichtig sind, loszulassen. Am Ende stärkt genau das unseren Charakter und lässt uns zu der Person werden, die wir selbst gewählt haben, zu sein. Nur so können wir glücklich und zufrieden leben.

9. Stehe zu deinen Bedürfnissen und räume ihnen einen Platz ein

Lange Zeit haben Männer von klein auf gelernt stark zu sein. Keine Schwäche zu zeigen und immer der Anführer zu sein. Einfach männlich zu sein. Doch was heißt das überhaupt, männlich zu sein? Heißt das, das ein Mann keine Bedürfnisse haben darf, weil ihn das schwach macht? Bedürfnisse zu haben wurde lange Zeit als schwach oder unmännlich gedeutet und auch heute mag eine solche Einstellung noch in vielen Köpfen umherschwirren. Aber sie ist veraltet. Ein Mann darf, genauso wie eine Frau, Bedürfnisse haben und sollte zu diesen auch stehen können. Nur so können andere wissen, was wir wollen.

Wenn wir es ihnen nicht sagen, können sie es auch nicht wissen. Es ist okay, sich nach Liebe zu sehnen. Es ist okay, einmal nicht mit dem Strom zu schwimmen und sich um sich selbst zu kümmern, wenn einem gerade danach ist. Es ist okay, einmal nicht okay zu sein. Es ist jedoch nicht okay, nicht dazu zu stehen. Wenn Bedürfnisse nicht klar kommuniziert und ausgesprochen werden, werden sie immer stärker, bis sie früher oder später in unkontrollierter Weise herausplatzen. Wir flippen aus und keiner weiß warum. Damit rauben wir unserem Gegenüber die Möglichkeit uns zu verstehen.

Doch soweit müssen wir es nicht kommen lassen. Wer zu sich und seinen Bedürfnissen steht, ist alles andere als schwach. Wer lernt, auf sich zu hören und den Mut aufbringt, dies anderen Menschen auch mitzuteilen, stärkt sein Selbstvertrauen und öffnet neue Wege zur Kommunikation. Das ist es, was und gesund leben lässt. Es ist nicht leicht, immer ehrlich zu sich zu sein, aber das ist es, was du als Mann durchleben musst.

Offen und ehrlich über sich selbst und seine Bedürfnisse zu sprechen erfordert eine Menge Mut. Sich verletzlich zu zeigen hat aber nichts mit Schwäche zu tun, sondern vielmehr damit, dass man weiß, was man mag und was nicht. Nicht jeder wird deine Grenzen immer respektieren, aber dann liegt es an dir, diese aufzuzeigen und dafür einzustehen. Stark sein bedeutet nicht, keine Schwäche zu zeigen, sondern sich der eigenen Schwäche bewusst zu sein und diese aktiv zu kommunizieren. Das ist es, was wir lernen müssen, wenn wir als Mann leben wollen.

10. Stelle dich deiner Angst

Das, was uns man meisten daran hindert ein glückliches und erfolgreiches Leben zu leben ist unsere Angst. Sie ist ein ständiger Begleiter ohne dass wir uns darüber bewusst sind. Hinter vielen kleinen Situation steckt in Wahrheit eine Form von Angst, die uns daran hindert, wahrhaftig zu leben. Wenn wir Dinge auf die lange Bank schieben und uns zum Beispiel davor drücken, eine Bewerbung zu schreiben, haben wir in Wahrheit vielleicht einfach nur Angst, nicht genommen zu werden.

Du sprichst die Frau, die dir so gefällt nicht an? Vielleicht hast du Angst davor, abgelehnt zu werden. Du traust dich nicht, deine Meinung zu sagen? Vielleicht hast du Angst, nicht mehr gemocht zu werden.Die Angst ist immer dort, wo wir etwas meiden, was uns in Wahrheit weiterbringt. Sie kann uns vor großem Schaden bewahren, aber in den meisten Fällen ist sie nur eine hinderliche Nebenerscheinung. Wenn du die Dinge zu Ende denkst, wirst du feststellen, dass es in den meisten Fällen nicht halb so schlimm ist, wie es in unserer Vorstellung zunächst scheint.

Wenn wir unserer Angst auf Augenhöhe begegnen wollen, kann es helfen, sich die Frage zu stellen, was genau denn wirklich passieren könnte.Wovor haben wir wirklich Angst? Die Angst ist ein lebenswichtiges Signal, das uns in Urzeiten davor bewahrt hat leichtsinnig zu sein und zur Beute eines Raubtieres zu werden.

Doch in der heutigen Welt treten solche Situationen eher selten auf. Trotzdem ist die Angst noch da. Sie hat sich allerdings in ihrer Erscheinung gewandelt. Weg von einer Angst vor dem Tod hin zu einer Angst vor sozialer Ablehnung oder Scham. Angst vor Zurückweisung, oder die Angst zu versagen. Ganz klar: All das fühlt sich nicht gut an. Aber in den meisten Fällen werden wir es überleben.

Der Preis, den wir bezahlen, wenn wir unserer Angst nachgeben, ist größer als der realistisch zu erwartende Ausgang. Er hindert uns, Dinge zu tun, die uns voranbringen. Wir müssen anfangen, uns gegen die Angst zu stellen. Face it. Fühle die Angst und gehe dann bewusst weiter.

Wenn du das nächste Mal bemerkst, dass dich die Angst vor einer Entscheidung oder einer bestimmten Situation ergreift, stelle dir die Frage: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Was für eine Bedeutung hat diese Sache für mich morgen, in einer Woche oder in einem Monat? Oft ist es gar nicht so schlimm, wie wir uns das zunächst vorstellen. Stelle dich deiner Angst und tue das, was dir am meisten missfällt. So wirst du zu dem Mann, der erfolgreich lebt.  

Post scriptum: Warum es auch für Frauen wichtig ist, dass Männer ihre Rolle annehmen

Wenn du als Frau diesen Artikel bis hierhin gelesen hast, wirst du vielleicht an der ein oder anderen Stelle ein großes Fragezeichen auf der Stirn gehabt haben. Vielleicht hat dich das ein oder andere auch wütend oder traurig gemacht und du fragst dich jetzt ob Männer egoistische Wesen sind, die mit aller Gewalt nur ihren eigenen Willen durch setzten wollen. Ganz so dramatisch ist es nun auch wieder nicht.

Einige Punkte lassen sich problemlos auf beide Geschlechter anwenden, wenn wir glücklich und zufrieden leben wollen. Bei allen Punkten geht weniger um die Inhalte und Verhaltensweisen, mit denen Männer ihr Mann sein ausleben, als um die Tatsache, dass sie ihre Rolle ganz bewusst und mit Freude einnehmen sollten.Wenn Männer ihre Rolle annehmen und sich bewusst um ihre Männlichkeit kümmern hat das auch etwas Gutes für Frauen.

Wenn ein Mann zu sein bedeutet, zu seiner Meinung zu stehen, auch wenn es andere Meinungen gibt, lernen sich selbst zufrieden zu stellen, den Kontakt zu anderen Männern zu pflegen, zu akzeptieren, dass in der Liebe die Frauen mehr Einfluss haben, seine Finanzen im Griff zu haben, nach seinem eigenen Tempo zu leben, eine Tätigkeit zu finden, die seine Zeit füllt , Entscheidungen zu treffen, zu seinen Bedürfnissen zu stehen und sich seiner Angst zu stellen, kann man als Frau direkt den Eindruck bekommen, dass Frau überflüssig ist.

Aber das ist in keinster Weise der Fall. Erst dann, wenn ein Mann seine Männlichkeit wirklich lebt, kann sich eine Frau bei ihm sicher fühlen. Sie kann sich an ihm reiben, ohne Angst haben zu müssen zu fallen, streiten ohne Angst haben zu müssen, verlassen zu werden, und viele andere Dinge, die für ein glückliches zusammen sein so wichtig sind. Wenn Männer ihre Rolle als Mann annehmen und sich darum kümmern, diese zu stärken hat das Gutes für beide Seiten.

Erst wenn ein Mann selbst glücklich ist, kann er andere glücklich machen. Bestärkt eine Frau ihren Mann darin, sich zu entwickeln und die beste Version seiner selbst zu werden, wird sie auf lange Sicht nur davon profitieren. 

Das war es für heute auch schon wieder.

Ich hoffe diese Punkte helfen dir ein besseres Verständnis für dich und deine Männlichkeit zu finden. Mit diesen Erfolgsfaktoren kannst du deine Ziele erreichen und echtes Mindset growth erreichen.

Wenn dir der Artikel gefallen hat und du bis hierhin gelesen hast danke ich dir für deine Zeit und deine Aufmerksamkeit. Du hast eine Anmerkung oder möchtest einfach mal etwas loswerden? Gerne kannst du mir einen Kommentar hinterlassen, oder besuche mich doch einmal in den sozialen Medien.

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Bis dahin,

bleib am Ball,

bleib groß und stark,

dein Florian von Lebensplanet 

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