gutes Leben

Wie du ein gutes Leben für dich erschaffst

Am Ende macht es PENG.

Wenn du Glück hast liegst du im Kreise deiner Liebsten.

Wenn nicht, stirbst du alleine.

Eines Tages trifft einen jeden von uns dieses Schicksal.

Das Leben geht zu Ende.

Doch es muss kein Schicksal sein.

Wenn wir uns heute schon der Vergänglichkeit bewusst sind, leben wir voll im Moment.

Eckhard Tolle würde sagen: Wir leben JETZT!

So schön der Gedanke ist, bringt ein Leben im jetzt auch eine Menge an Verantwortung mit sich.

Denn wie gestalten wir das JETZT am besten ?

Letze Woche war in Deutschland der festliche Abschied einer großen Frau.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel legte nach 16 Jahren Regierungszeit ihr Amt nieder.

Die Soldaten schossen in die Luft und Nina Hagen schallte krachend aus den Boxen. 

Der Zapfenstreich ist eine der größten Ehre, die einem Bürger aus der Republik zuteil werden kann. 

Zumindest sagt man das.

Das Fazit nach einer so langen Zeit an der Spitze des Landes fiel so nüchtern wie direkt aus:

„Es war eine herausfordernde, aber alles in allem sehr erfüllende Zeit“

Ist es nicht so, dass dies einer der schönsten Sätze ist, die man Ende sagen kann ?

Nichts bereuen, kein Hadern mit der Sache selbst.

Auch wenn nicht jeder mit diesem Beispiel etwas anfangen kann, glaube ich, dass wir gut damit beraten sind, wenn wir uns unser Leben genau jetzt gestalten.

Daher habe ich in diesem Artikel für dich 7 kleine Erinnerungen zusammengefasst, die ein wirklich gutes Leben ausmachen.

In diesem Artikel wirst du lernen:

  • 7 Erinnerungen, die dir ein wirklich gutes Leben verschaffen
  • Wieso dir dein Leben manchmal komisch vorkommen mag, das aber ganz normal ist
  • Wirksame Werkzeuge auf deinem Weg zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben

Bist du bereit ?

1. Nimm deine Gefühle nicht so wichtig

   Als Kindern wurde uns beigebracht, dass wir unsere Gefühle verdrängen sollen. Sätze wie „Das ist doch nicht so schlimm“ oder „Stell dich nicht so an“ spuken bei jedem von uns noch im Kopf herum. Als Erwachsener merken wir, dass wir Gefühle aber nicht so einfach verdrängen können. Inzwischen wissen die meisten, dass wir unsere Gefühle zulassen und nicht versuchen sollen, diese zu verdrängen. Wir sollen loslassen und akzeptieren. 

Ich möchte niemanden zu nahe treten, der in seinen Gefühlen aufgeht und mit seiner Yogamatte jeden Morgen den neuen Tag begrüßt. Jedem das seine. Für mich ist ein vernünftiger Umgang damit jedoch wie so oft der Weg der goldenen Mitte. Nimm deine Gefühle nicht so ernst. Sie kommen und gehen sowieso wie sie wollen, also schenke ihnen keine Beachtung

Eine kleine praktische Richtschnur möchte ich dir jedoch trotzdem mit auf den Weg geben: Wenn es sich nicht gut anfühlt, ist es auch nicht gut

In den meisten Fällen wissen wir sehr genau, was gut für uns ist, und was nicht. Vertraue auf dein Bauchgefühl und entscheide dich schnell. Die meisten Entscheidungen haben wir im Gefühl und belassen es damit am besten auch.

Wenn du zum Beispiel erst überlegen musst, ob du dir etwas leisten kannst, oder nicht, kannst du es nicht. Harte Sache. Ich weiß. Genauso wenig ist es in romantischen Belangen sinnvoll die Sache zu zerdenken. An die Männer: Wenn sie dich verlassen hat, akzeptiere die Tatsache und mache dir keine Hoffnung darauf, dass sie zurückkommt.

An die Frauen: Wenn er dir nicht antwortet, hat er nicht sein Handy verlegt, sondern vielleicht einfach keinen Bock auf dich. Wieder ein Schlag ins Gesicht. Ich weiß. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Aber das ist der Weg, wie du am besten mit deinen Gefühlen fertig wirst. 

Nimm sie nicht so wichtig. 

2. Lasse Abkürzungen sein

Verlockend, wenn einem die neue Kryptowährung schnellen Reichtum verspricht. Es kann klappen. Oder auch nicht. 

Am Anfang scheint es ein guter Plan zu sein, die Sorgen mit Alkohol zu betäuben. Am nächsten Tag lässt dich dein Kater daran zweifeln.

Die meisten Abstürze in den Bergen resultieren nicht aus menschlicher Unachtsamkeit, sondern aus eigener Überheblichkeit. Die Abkürzung scheint im ersten Moment richtig zu sein, bis der Weg bricht und der Bergsteiger in den Abgrund stürzt. 

Nicht immer muss der schnelle Weg schlecht ausgehen. Doch in den meisten Fällen schätzen wir unsere Chancen falsch ein. Wir sind keine Wahrsager und sollten uns auch nicht darin versuchen.  Schnelles Geld, einfaches Glück oder schnelle Liebe sind Dinge, die auf den ersten Blick verlockend klingen. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, halten sie am Ende weniger als sie im Vorfeld versprochen haben.

Sei bereit den vollen Preis zu zahlen. Nichts, was es sich im Leben zu haben lohnt gibt es umsonst. Eine Abkürzung verspricht dir schnellen Erfolg. Beständigkeit dagegen stärkt deinen Charakter. Früher oder später wirst du scheitern. Und dann zeigt es sich am Charakter eines Menschen, ob er wieder aufsteht, oder liegen bleibt.

Widerstehe dem Impuls allem schnellen und leichtem zu erliegen. So gehst du sicher, dass du auf dem richtigen Weg bist. 

3. Du musst nicht alles verstehen

Alle sieben Jahre ändern sich die Gewohnheiten und Vorlieben eines Menschen. Oder war es doch schon alle 6 Jahre ? Egal. Wichtiger ist die Tatsache, dass wir in unserem Leben mit großen Veränderungen konfrontiert werden. Je älter wir werden, desto drastischer kommt uns dieser Wiederspruch vor. Hast du schon einmal versucht deinem Opa, der vielleicht noch im Krieg gedient hat, zu erklären, wie er sich jetzt auf Instagram selbst vermarkten kann. Das ist absurd. Beinahe schon überheblich.

Neue Lebensweisen entstehen und vergehen wieder. Das was, dir jetzt noch als normal vorkommt, wird es in ein paar Jahre nicht mehr sein. Nicht jede Veränderung hat gleich einen Einfluss auf unser Leben, aber aufhalten lassen sie sich nicht. Das positive an diesen Dingen ist, dass es auf Dauer ganz schön langweilig werden würde, wenn alles immer beim alten bleibt. Aber wir müssen auch nicht jede einzelne Neuigkeit immer wieder aufs Neue bis in letzte Detail verstehen. Wir müssen nicht immer alles gut heißen.

Manchmal reicht es aus, den Dingen einfach ihren Platz zu lassen, ohne darüber zu werten. Was in der Theorie so einfach klingt ist in der Praxis nicht immer so leicht, aber mit Sicherheit ein guter Schritt in Richtung glückliches Leben.

4. Der beste Zeitpunkt ist immer jetzt

Auch, oder gerade wenn die Dinge manchmal nicht rund zu laufen scheinen, hast du jeden Tag die Chance, neu zu starten. Lasse diese Chance nicht verstreichen. Du musst nicht jeden Tag die Welt verändern, aber wenn du heute nicht damit anfängst, was du dir vorgenommen hast, wirst du es niemals tun.

Viel zu oft leben wir unser Leben im Autopilot- Modus. Stell dir zum Beispiel einmal vor, du hättest vor 10 Jahren in Kryptowährungen investiert. Stell dir einmal vor, du hättest als Kind schon mit dem Sparen angefangen. Müsstest du dann heute noch arbeiten ? – Hätte, Hätte, Fahrradkette. Ich bin kein Fan von solchen Träumereien. Sie entsprechen nicht der Realität. Meistens erhalten wir solche Ratschläge auch nur von Menschen, die uns etwas verkaufen wollen.

Doch der Gedanke dahinter ist wertvoller als wir uns auf den ersten Blick eingestehen wollen. Meiner Meinung nach sogar der wichtigste Ratschlag aus dieser Liste. Die Zeit rennt unweigerlich. Daran können wir nichts ändern. Doch mir müssen uns damit nicht zufrieden geben.

Wir können sie als unseren Verbündeten gewinnen, wenn wir endlich damit anfangen, was uns wichtig erscheint. Es kommt weniger auf die Sache an sich an, sondern viel mehr auf die Tatsache, dass du anfängst. Reue, Bedauern und Unzufriedenheit im Alter sind der Preis, den wir dafür zahlen müssen, wenn wir diesen Gedanken nicht verstehen wollen. Die Entscheidung liegt ganz bei uns. Für was entscheidest du dich ? 

5. Reduziere deine Ansprüche

Ich sage dir jetzt nicht, dass du alles stehen und liegen lassen sollst, aber meiner Erfahrung nach neigen wir in den meisten Fällen dazu uns zu viel vorzunehmen. Am Ende machen wir 100 Dinge nur halbherzig, anstatt eine Sache zu 100 Prozent. Hinzu kommt, dass wir für viele Dinge zu wenig Zeit einplanen. In der Theorie sind viele Aufgaben schnell geplant.

Doch in der Praxis benötigen sie oft einfach mehr Zeit, als gedacht. Der hilfreichste Tipp, den ich dazu lernen durfte, war folgender Spruch: Eat the frog in the morning“.

Die erste und wichtigste Aufgabe sollte immer am Anfang des Tages erledigt werden. Danach gehört der Tag dir. Steh auf, mache dein Bett und tue eine Sache, die dir heute wichtig erscheint. Der Rest wird sich ergeben. 

6. Finde eine Sache, die du gerne tust

Das, was uns Menschen die größte Befriedigung verschafft, ist eine Tätigkeit zu finden, die wir gerne machen. Überlege dir gut, welchen Weg du einmal einschlagen willst, aber mache kein zu großes Ding daraus. Du musst nicht dein Leben lang bei einer Sache bleiben.

Wir Menschen verändern uns und es ist keine Schande zu erkennen, dass der Weg, den man einmal eingeschlagen hat, eine Sackgasse ist. Es gibt immer einen Weg zurück, auch wenn er manchmal etwas mehr Zeit benötigt. Aber es ist wichtig, dass wir uns dieser Aufgabe bewusst werden und sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Das Ziel des Lebens besteht meiner Meinung nach nur aus einer Sache: Seinen Platz zu finden. Wo auch immer dieser ist und wann du diesen findest ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass du nicht aufhörst zu suchen. Probiere dich aus, mache deine Erfahrungen und lasse dich treiben.

Aber vergiss nie, dass die schönste Sache auf der Welt eine Tätigkeit ist, die du gerne tust. Wenn du sie gefunden hast, lasse sie nicht mehr los und übe dich in Dankbarkeit. So kommst du wirklich gut durch dieses Leben.  

7. Baue echte Beziehungen in deinem Leben auf

Soziale Kontakte und Gemeinschaft ist meiner Meinung nach das, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ob das nun die Freunde, der oder die Partnerin oder die Familie ist. Beziehungen zu unserem Mitmenschen sind das, was uns hilft, wenn das Leben mit seiner vollen Härte zuschlägt. Menschen tun die verrücktesten Dinge, wenn sie verliebt sind. Im Grunde genommen wollen wir alle nur geliebt werden. Doch nichts was es sich im Leben zu haben lohnt, gibt es umsonst. Habe ich das schon erwähnt ?

In selben Maße wie wir an unseren Finanzen, unserer Gesundheit und unserer Arbeit arbeiten, müssen wir in unsere Beziehungen investieren. Auch wenn es nicht immer leicht fällt, verspricht es am Ende die größte Rendite. 

Am Ende sind es doch die sozialen Kontakte und Begegnungen, die gemeinsam erlebten Momente und durchlebten Situationen, die bleiben und dem Leben seinen wirklichen Wert geben.

So, das waren sie. Meine 7 kleinen Erinnerungen für ein wirklich gutes Leben.

Wenn sie dir gefallen haben, lasse mir gerne einen Kommentar da.

Oder möchtest du mehr von Lebensplanet zu diesen Themen ?

Dann dich dazu jetzt hier kostenlos in meinen Newsletter ein. Dort erfährst du alles weitere und ich schenke dir auch noch einen kleinen Willkommensgruß in Form meines ersten Ebooks. Darin verrate ich dir die 10 häufigsten Fehler, die Menschen auf dem Weg zu ihrem Glück machen und wie du diese vermeidest.

Hier gehts zum Geschenk und dem Newsletter weiter.

Bis dahin,

Bleib am Ball,

bleib groß und stark,

Flo von Lebensplanet

Click to rate this post!
[Total: 0 Average: 0]

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Impressum & Datenschutz

Über mich

Newsletter

Kontakt Bloggerei.de