3 wirkungsvolle Waffen für ein gutes Leben

Wie du endlich das Glück bekommst, das du verdienst

Sie waren die großen Psychologen ihrer Zeit.

Seneca, Mark Aurel und Epiktet kennen immer noch eine Vielzahl der Menschen.

Gut 2000 Jahre nach ihrem Tod.

Diese besagten Herren machten nichts anderes, als sich von Früh bis Spät den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man ein gutes Leben führt. 

Aus dieser Idee entstand der Stoizismus.

Eine Philosophie, die den Menschen eine Richtlinie im Leben geben sollte.

Eine Art praktischer Lebenskompass.

Die Betonung liegt auf praktisch.

Denn sie hielt tatsächlich, was sie versprach. 

Die Stoiker erkannten, dass das, was gegen ein gutes Leben spricht, unsere negativen Emotionen sind.

Sie springen dich plötzlich an, wie der Sektkorken aus der zu stark geschüttelten Flasche.

Und seinen wir mal ehrlich:

Sie erwischen uns genau dann, wenn wir es am wenigsten gebrauchen können.

Auch du hast sicher hin und wieder mit Wut, Angst, Trauer oder Neid zu kämpfen.

Wenn das nicht auf dich zutrifft, gratuliere ich dir.

Dann gehörst du zu einen der wenigen Menschen, die ihre Emotionen wirklich im Griff haben.

Wenn aber auch du dieses Problem kennst, solltest du jetzt weiterlesen.

Negative Emotionen können uns nämlich ordentlich durchschütteln.

Daher entwickelten die Stoiker brilliante Strategien, um sich davor zu schützen.

Viele Menschen fanden Trost darin, wenn das Leben einmal nicht so lief, wie es sollte.

Was heißt das für dich?

Seit Begründung des Stoizismus hat sich viel getan.

Die menschliche Psyche dagegen ist gleich geblieben.

Daher können wir auch heute noch Nutzen daraus ziehen.

Wie dir das gelingt verrate ich dir gleich.

Lass mich dir vorher noch kurz erzählen, warum du selbst dafür sorgen kannst, ob es dir gelingt, oder nicht.

Ein Mönch entschied sich eines Tages, alleine auf seinem Boot zu meditieren. Fernab von

allen anderen.

Er fährt mit seinem Boot in die Mitte des Sees und verankert es dort. Er schließt seine Augen

und beginnt zu meditieren.

Nach einigen Minuten ist der Mönch tief in seiner Meditation versunken. 

Plötzlich spürt er, wie ein anderes Boot gegen seins stößt.

Der Mönch hält seine Augen noch geschlossen, aber er spürt den Zorn in sich aufkommen. 

Er öffnet die Augen, um den anderen Bootsmann anzuschreien, der ihn bei der Meditation

unterbrochen hatte.

Aber als er die Augen öffnete, sieht er nur ein leeres Boot, das sich vom Anker gelöst hatte

und auf dem Wasser umhertrieb.

Und da wurde es dem Mönch klar:

Der Zorn ist in ihm. Es brauchte nur den Stupser eines leeren Bootes, um den Zorn

hervorzubringen.

Genauso verhält es sich mit unseren Emotionen.

Sie sind bereits in uns und kommen irgendwann einfach an die Oberfläche.

Wenn wir sie nicht kontrollieren, werden wir niemals glücklich und zufrieden leben.

In diesem Artikel erfährst du:

1. Negative Visualisierung als Wunderwaffe für ein gutes Leben

Kennst du das Problem der hedonistischen Tretmühle ? Es beschreibt den Grund, warum Menschen so selten dauerhaft glücklich sein können. Studien zeigen, dass Lotteriegewinner ein paar Monate nach dem großen Gewinn wieder das gleiche Glücksempfinden spüren, als vor dem Gewinn sind. Menschen, die endlich die große Beförderung erreicht haben, sind ein Jahr später wieder an dem selben Punkt, von dem aus sie gestartet sind. Und auch in Liebesbeziehungen sinkt das große Glücksempfinden nach dem ersten großen Verliebt sein nach einiger Zeit wieder ab.

Der Grund dafür sind Anpassungsprozesse, die in jedem Menschen ablaufen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich schnell an neue Umstände. So können die meisten ihr Glück auf Dauer nicht erreichen. Wir strampeln unaufhörlich weiter und meinen wir müssten uns einfach mehr anstrengen. Ein Teufelskreis. Der Schlüssel zum Glück liegt darin, diesem Anpassungsprozess zuvorzukommen.  

Am einfachsten können wir glücklich werden, wenn man das will, was man bereits in den Händen hält. Genau das können wir mit negativer Visualisierung erreichen. Diese Technik dreht den Spieß um. Wenn wir uns vorstellen, das zu verlieren, was wir wertschätzen, können wir dem Schicksal ein Schnippchen schlagen und uns selbst aus dem Teufelskreis befreien. 

„Wer das Elend bereits erwartet, beraubt es seiner gegenwärtigen Macht.“

Seneca (Röm. Philosoph und Staatsmann)

Wenn du dein Kind küsst, denke daran, dass es sterblich ist und dir nicht gehört. Wenn du dich von einem Freund verabschiedest, solltest du in Erwägung ziehen, dass das das letzte Treffen gewesen war. Stell dir vor, dass dein materieller Besitz, an dem du so hängst, auf einmal gepfändet oder gestohlen wird. Wie wäre es wohl, nicht mehr sprechen oder hören zu können ? Wir sollten anfangen zu verinnerlichen, dass wir all die Dinge, die wir so schätzen, eines Tages auch wieder verlieren werden. 

Doch Vorsicht! Es ist ein Unterschied, ob wir über etwas nachdenken, oder anfangen uns Sorgen zu machen. Hier geht es nicht darum, alles schwarz zu sehen und ständig das Schlimmste zu erwarten. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit darin üben, uns auf die Vergänglichkeit der Dinge vorzubereiten. Viele von uns leben bereits ihr Traumleben, aber sie sind sich darüber viel zu selten bewusst. Die regelmäßige Anwendung negativer Visualisierung macht den Menschen zu besseren Optimisten.

martin bennie dnot1K8cuFU unsplash
Negative Visualisierung hilft dabei den Wert der Dinge zu erkennen.

Wenn dir erst einmal klar geworden ist, was du alles zu verlieren hast, wirst du die Dinge viel eher schätzen und bist in der Lage, echte Glücksgefühle zu empfinden. Das Gefühl von Dankbarkeit ist der beste Weg, wenn du glücklich werden willst. Freue dich nicht, dass dein Glas halb voll ist, sondern freue dich, dass du überhaupt eines hast. Das ist die Art des Denkens, die dir zeigt, was glücklich macht. Negative Visualisierung ist das Gegenmittel zum natürlichen Anpassungsprozess. Alles was du dafür brauchst ist deine aktive Vorstellungskraft. Das ist der Erfolgsfaktor, der dich auf den richtigen Weg bringt. Und diesen trägst du bereits in dir. 

2. Die wichtige Dreiteilung der Kontrolle

Ein gutes Leben zeugt davon, dass wir irgendwann verstehen, nicht alles kontrollieren zu können. Eigentlich gibt es sogar sehr wenig, das wir kontrollieren können. Doch das, was wir kontrollieren können, ist dafür aber umso mächtiger. Was meine ich damit? 

Auf Dinge, die im alltäglichen Leben passieren, haben wir keinen Einfluss. Die Außenwelt ist etwas, mit der wir täglich interagieren, aber wirklich kontrollieren können wir sie nicht. Ganz anders sieht es dagegen bei unserer Innenwelt aus. Unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen können wir beeinflussen. Wenn du glücklich und zufrieden leben willst, solltest du lernen, die Vorzüge der Außenwelt für deinen inneren Frieden aufzugeben.

Menschen neigen dazu, die Dinge um sich herum ändern zu wollen. Dabei ist es viel sinnvoller uns selbst, oder besser gesagt unsere Wünsche zu ändern. Einige Dinge stehen in unserer Macht, andere hingegen nicht. Die Kunst liegt darin, das eine vom anderen unterscheiden zu können. Mache dir folgendes einmal klar:

  • Wir können uns Dinge wünschen, die in unserer Macht stehen – wie zum Beispiel glücklich werden.
  • Wir können uns Dinge wünschen, die nicht in unserer Macht stehen – wie zum Beispiel das Wetter.
  • Wir können uns Dinge wünschen, die wir nur teilweise unter Kontrolle haben -wie zum Beispiel die erhoffte Beförderung. 

Es zeugt von Intelligenz zunächst nur darauf Zeit und Energie zu verwenden, worauf wir die vollständige Kontrolle haben. Das sind unsere Ziele, Wünsche und Hoffnungen. Wenn wir an dieser Stellschraube drehen, können wir sicher sein, nichts falsch zu machen. Daher ist es empfehlenswert, wenn du zunächst deine Ziele und Werte definierst. Ob du auch diese Ziele erreichen kannst, ist dagegen etwas, das du nur teilweise unter Kontrolle hast. Ein gutes Leben besteht darin, den richtigen Wert der Dinge zu erkennen. Während das eine etwas mehr Arbeit lohnt, ist das andere dagegen häufig Zeitverschwendung. Das sind die Dinge, die wir nicht unter Kontrolle haben.

Doch wie steht es nun um die Dinge, die wir nur teilweise beeinflussen können? Dafür gibt es einen Trick, der dir dabei helfen kann, auch wieder mehr Kontrolle zu bekommen. Auch hier hat es sich wieder einmal als hilfreich erwiesen, den Blick nach innen zu richten. Was meine ich damit ? 

Wenn wir uns Ziele setzten, haben wir deren Ausgang zwar vielleicht nicht wirklich unter Kontrolle, aber wir können diese Ziele immer mehr an uns selbst binden – von uns selbst abhängig machen. Ich kann mir vornehmen, ein Fußballspiel zu gewinnen, aber werde am Ende enttäuscht sein, wenn es nicht klappt. Den Ausgang habe ich nicht wirklich in der Hand. Besser ist es, sich vorzunehmen so gut wie möglich zu spielen. Das wiederum liegt in deiner eigenen Hand und stellt ein innerliches Ziel dar.

Um ein gutes Leben zu führen, solltest du darauf achten, was du unter Kontrolle hast und was nicht. Das ist ein mächtiges Werkzeug, wenn du glücklich und erfolgreich leben willst. 

3. Lasse die Vergangenheit hinter dir uns stelle dich der Gegenwart

In der Antike gab es dir Vorstellung, dass das Leben der Menschen durch die Götter bereits vorgezeichnet war. Jeder Mensch spielte demnach nur eine Rolle, die ihm bereits fest zugeteilt worden war. Die Götter, die über das Schicksal der Menschen bestimmten, nannte man die Moiren – 3 unliebsame Gestalten, die den Schicksalsfaden der Menschen sponnen. Wer sich dem Schicksal verweigerte, bekam es mit unliebsamen Schwierigkeiten oder Schicksalschlägen zu tun.

Auch wenn wir heute nicht mehr so stark an das Wirken der Götter glauben, kann uns diese Sichtweise dabei helfen unser Glücksempfinden zu steigern. Ob es nun Schicksal, Zufall, oder göttliche Eingebung ist. Manchmal passieren Dinge, die wir nicht kontrollieren können, auch wenn wir das gerne wollten. Das Leben nimmt seinen Lauf und Dinge passieren einfach. Viele Menschen wollen diese Tatsache nicht wahrhaben und beschweren sich über dieses oder jenes.

Sie hängen in der Vergangenheit fest oder beschweren sich selbst mit Dingen, die bereits längst geschehen sind. Dabei sollten wir eines nicht vergessen: Die Zukunft können wir beeinflussen, aber die Vergangenheit zählt definitiv zu einer der Dinge, die wir nicht ändern können. Was wir tun können, ist sie zu akzeptieren und uns auf das Hier und Jetzt konzentrieren.

Mir hilft dieser Gedanke, wenn ich anfange über Dinge nachzudenken, die in der Vergangenheit stattgefunden haben. Mit dieser Einstellung können wir sogar unseren Perfektionismus ablegen. Es ist nur natürlich, über etwas Schmerz zu empfinden, das in der Vergangenheit schief gelaufen ist. Aber wenn wir nicht loslassen und versuchen daran etwas zu ändern, ist das der schnellste Weg in Abgrund. Wir können lernen uns darauf zu konzentrieren, was wir bereits haben. Und das ist der gegenwärtige Moment. Damit können wir auch unseren Stress bewältigen und einmal durchatmen, wenn es gerade schwer ist.

So, das waren meine 3 Tipps die dir dabei helfen, negative Emotionen zu vermeiden.

Wenn dir der Artikel gefallen hat, lasse mir gern einen Kommentar da. Ich freue mich auf deine Meinung.

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Bis dahin,

bleib am Ball,

bleib groß und stark,

dein Flo von Lebensplanet

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2 Responses

  1. Lieber Florian,

    deinen Artikel habe ich zum Teil gelesen, zum Teil überflogen……. aber nirgens lese ich von dem, der vor ca. 2000 tausend Jahren etwas totalst neues gebracht hat mein Freund der Auferstandene……. dessen Liebe ich schon zig tausendmal erfahren durfte….. der hat das ganze Menschsein verändert, von dem der ihn ( den Auferstandenen ) in sein HERZ läßt …… denn ER IST die LIEBE, die jeder Mensch sucht…… und durch diese Liebe ist man einfach glücklich , denn sie trägt einen durch jedes Tal hindurch…… es ist dann ein tiefer Grundstrom innerer Glücklichkeit….

    Gerne könnt ihr mir schreiben die ihr den Kommentar lest unter Eremit.Bernhardus@gmail.com oder meine Webseite http://www.Eremit-Bernhardus.de besuchen…… ich freue mich auf dich….. zum Austausch …..

    LG mit HERZ von Bernhardus

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