3 wichtige Lektionen die ich als Mensch gelernt habe

Warum das Internet wenig zu unserem Glück beitragen kann

Es ist ein Dilemma.

Das Internet quillt über.

Leere Versprechungen und falsche Hoffnungen, wo hin man blickt.

Die sozialen Medien sind wie ein Nährboden für trügerische Botschaften.

Das Fass ist gefüllt bis zur Oberkante.

Kein Mensch kann das aushalten.

Zu viele Coaches, die einem erklären wollen, dass man alles schaffen kann.

Zu viele Anzeigen, die unsere Aufmerksamkeit stärker beanspruchen als uns lieb ist.

Aufmerksamkeit ist ein kostbares Gut. 

Und Verkaufspsychologie eine hinterlistige Sache.

Es passiert schnell, dass wir den ganzen Unsinn glauben, der uns verkauft werden soll.

Versteh mich nicht falsch:

Ich glaube daran, dass im Leben alles möglich ist.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir als Mensch alle unsere Probleme lösen können.

Ich weiß, dass wir glücklich werden und erfolgreich leben können. 

Woran ich allerdings nicht glaube, ist der schnelle Weg.

Die einfache Lösung, die uns mit dem goldenen Löffel präsentiert wird.

Eine Werbeanzeige dauert ca. 15 Sekunden. 

Die ersten 3 Sekunden entscheiden. 

In den weiteren 12 Sekunden werden Versprechungen für ein ganzes Leben gemacht.

15 Sekunden für ein ganzes Leben?

Das ist doch absurd.

Erstmal einmal tief durchatmen. 

Ich gebe es zu:

Auch ich höre gerne Erfolgsgeschichten anderer Menschen. 

Sie geben Hoffnung und nähren unsere Träume.

Aus einem kleinen Funken entsteht ein loderndes Feuer. 

Das Problem dabei?  

Wir sehen immer nur die Spitze des Eisberges. 

Der wahre Kern ist besser versteckt als das letzte Osterei im Kreise der Familie.

Aus diesem Grund sank auch die Titanic.

Die Spitze des Eisbergs war klein, doch der unter Wasser verborgene Bauch riss dem Schiff seinen Rumpf und brachte es zum Kentern. 

Was heißt das für dich? 

Sieh genau hin und lass dich nicht täuschen.

Egal, um welchen Bereich es geht.

Wir glauben gerne an unseren Erfolg, übersehen dabei aber den wichtigen Teil.

All die Arbeit, die dahinter steckt.

Erfolg und Glück ist das Ergebnis harter Arbeit. 

Bevor du jetzt frustriert wegklickst hier die gute Nachricht: 

Wenn du die richtigen Werkzeuge kennst und sie richtig nutzt, hast du einen bedeutenden Vorsprung.

Sie helfen dir auch den versteckten Teil zu sehen.

Daher zeige ich dir heute 3 Wege, die dir dabei helfen dein Glücksempfinden zu steigern, ohne deinen Verstand zu verlieren. 

In diesem Artikel lernst du: 

1. Nimm dir genügend Zeit für Dinge, die dir wichtig sind

   Eine Ablenkung kommt selten allein. Eigentlich prasselt sie täglich auf uns hinab wie eine viel zu große Wolke, die sich zu lange nicht mehr in den befreienden Niederschlag aufgelöst hat. Im heutigen Informationszeitalter sind wir es gewohnt zu jeder Zeit einer gewissen Menge an Informationen ausgesetzt zu sein. Radio, TV und diverse Streaming-Plattformen tun alles dafür, dass wir uns gut unterhalten fühlen. Kommt doch einmal Langeweile auf, greifen wir zum Smartphone und scrollen durch die sozialen Medien, bis wir vor lauter Vergleichen unser eigenes Leben plötzlich als völlig glanzlos ansehen. Das Smartphone als Glücksspielautomat. Nur gewinnen können wir dabei nicht

   Es ist nicht ungewöhnlich, dass wir verlernt haben, den Blick nach innen zu richten. Ja, manchmal scheint es sogar, dass wir ohne Unterhaltung gar nicht mehr auskommen. Was nicht sofort verfügbar ist, erscheint wertlos. Lange Ladezeiten sind etwas, das unsere Geduld auf eine harte Probe stellt. Auch im analogen Leben werden wir ungeduldig, wenn wir länger als 5 Minuten in der Schlange auf der Post warten. 

   Dabei vergessen wir eine wichtige Sache: Nichts, was es sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß. Das heißt nicht, dass wir immer und überall kämpfen müssen, bis uns der Kopf platzt, sondern den Wert der Langeweile wieder aus einer neuen Perspektive betrachten sollten. Langeweile kann öde sein. Sie kann dich aber auch daran erinnern, dass die Dinge ihre Zeit brauchen. Und diese müssen wir uns aktiv nehmen. Egal, vor welcher Entscheidung du gerade stehst, oder welche Schwierigkeit dir gerade das Leben bereitet. Versuche den Blick zu weiten und gebe dir die Zeit, die du brauchst. Persönliches Wachstum braucht Zeit. Es macht Sinn, sich das von Zeit zu Zeit in Erinnerung zu rufen. Es kann aufkommenden Stress bewältigen.

   Ein Beispiel? Ich schreibe seit ca. 2 Jahren beinahe wöchentlich an diesem Blog hier. Trotzdem stehe ich noch ganz am Anfang. Niemand hat mir gesagt, dass es so lange dauert. Aber wenn ich eines gelernt habe, dann ist es die Tatsache, dass die wirklich wichtigen Dinge nicht von heute auf morgen kommen. Vielleicht hilft dir das, wenn du das nächste Mal wieder mit dem Kopf durch die Wand willst. Weniger Kopfschmerzen hast du so definitiv.

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Nimm dir genügend Zeit für Dinge, die dir wichtig sind

2. Vertraue dir und deinem Weg

   Ich bin mir sicher du hast einen Plan. Einen Plan für dein Leben. Trotzdem hast du vielleicht manchmal das Gefühl, falsch abgebogen zu sein, oder dich auf dem Holzweg zu befinden? Das ist völlig normal. Das Leben ist nicht vorhersehbar. Es hält immer eine neue Überraschung bereit. Wenn wir einen Plan machen, ist das gut. Ziele erreichen ist ein wichtiger Punkt, wenn wir uns echte Glücksgefühle erschaffen wollen. Aber der Weg dorthin ist nicht immer geradlinig. Es treten Hindernisse auf, die zu Beginn größer erscheinen, als sie in Wirklichkeit sind, wenn wir anfangen den Weg zu gehen. 

   Der Trick dabei besteht, einfach nicht aufzugeben. Ich weiß, das klingt einfacher als es ist. Aber Aufgeben ist keine Option, wenn wir glücklich werden wollen. Erfolgreiche Menschen haben einen Weg gefunden, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren und auch nach Rückschlägen die Flinte nicht ins Korn zu werfen. Manchmal kann das Leben dunkel sein. Doch auch das geht vorbei. Sei dir sicher, dass nichts so ist, wie es im ersten Moment scheint. Ich spreche hier nicht von echten Schicksalsschlägen wie Tod oder einer ernsthaften Krankheit, sondern von den kleinen Hindernissen im Alltag, die uns oft größer erscheinen, als sie wirklich sind. Und selbst schwere Schicksalsschläge lassen sich überwinden, wenn man seine Hoffnung nicht verliert. 

   Auch wenn dir das sicherlich nicht neu ist, kannst du es vielleicht ja gerade gebrauchen und etwas Mut daraus schöpfen. Vertraue dir und deinem Weg, denn das ist es, was im Leben zählt und dich glücklich und zufrieden leben lässt.

3. Meide Vergleiche und übe dich in langfristigem Denken

   Wir leben in einer großen Gesellschaft. Jeder will irgendwo dazugehören und das ist auch gut so. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht Gesellschaft zum Leben wie die Luft zum Atmen. Doch mit der sozialen Teilhabe geht ein großes Risiko einher. Wir Menschen tendieren dazu, uns immer von der besten Seite präsentieren zu wollen. Urlaubsfotos werden bearbeitet. Einer neuer Post aus dem Urlaub. (Wo es übrigens immer schöner ist). Auch im Freundeskreis brauchen wir eine Antwort auf die Frage: „Was gibt’s Neues?“ 

   Das Problem an der Sache ist folgendes: Es gibt immer jemand, der besser, schneller oder erfolgreicher ist als du. Usain Bolt musste nach acht Olympiasiegen feststellen, dass ein neuer Star am Himmel aufsteigt. Der einstige Rekordhalter aus der Formel 1, Michael Schuhmacher, wurde ebenfalls überholt. Rekorde sind niemals von Dauer. Sie unterliegen der Zeit. Und die Zeit ist dem ständigen Wandel unterworfen.

Das heißt nicht, dass wir uns nicht anstrengen dürfen oder erfolgreich werden wollen. Wir dürfen nur nicht zulassen, dass das äußere Bild der Menschen, die uns einen Schritt voraus zu sein scheinen, unser Glücksempfinden beeinträchtigt. Wer sich vergleicht läuft Gefahr einen ungesunden Perfektionismus zu entwicklen, der die bloße Freude am Tun bereits im Keim erstickt. Wer sich weniger vergleicht kann leichter seinen Perfektionismus ablegen.

   Das, was glücklich macht ist das Hier und Jetzt. Die Gegenwart ist der einzige Moment, den wir bewusst erleben können. Trotzdem glaube ich daran, dass wir die Zukunft nicht ausblenden dürfen. Es stimmt: Wer glücklich leben will, kann das nur in der Gegenwart. Doch um die Gegenwart langfristig glücklich erleben zu können, müssen wir auch einen Blick in die Zukunft werfen. Langfristiges Denken kann dich vor dem bösen Erwachen schützen. Es ist eine Sache, die wir üben müssen. Dinge brauchen ihre Zeit.

Das waren meine 3 wichtigsten Lektionen, die ich als Mensch gelernt habe.

Ich hoffe du hast etwas daraus für dich mitnehmen können. Wenn dir der Artikel gefallen hat, hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder besuch mich in den sozialen Medien.

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Bis dahin,

Bleib am Ball,

bleib groß und stark,

dein Florian von Lebensplanet

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